Miku Sophie Kühmel - Kintsugi

11.05.2020

Quelle: Fischer Verlag

Kintsugi – Zerbrochenem wieder eine Seele geben, Leben einhauchen und Bruchstellen vergolden, das sind Eckpfeiler japanischer Scherbenkunst und nahezu eine bildhafte Darstellung für die kommende Zeit.

In Miku Sophie Kühmels gleichnamigem Roman jedoch, geht es weniger um die Reparatur emotionaler Befindlichkeiten, sondern um das Erkennen eines Bruches. In diesem Kammerspiel feiert das schwule Paar Max und Reik sein Zwanzigjähriges, begleitet von seinem Freund Tonio und dessen Tochter Pega. Ein Wochenendhaus, ein einziges Wochenende in ländlicher Abgeschiedenheit. Pikant: Tonio hatte vor Max mit Raik eine Affäre…
Vier Kapitel, die den jeweiligen Protagonisten gehören und in denen aus wechselnden Perspektiven erzählt wird.

Manche Brüche werden gekittet, manche bleiben offen und schmerzvoll, nicht alles kann vergoldet werden.

 
 

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