Ceylan Scott - Auf einer Skala zwischen 1 und 10

14.04.2020

Quelle: Carlsen Verlag

Iris und Tamar saßen am Flussufer, tranken, rauchten und redeten. Am nächsten Tag fand die Polizei die Leiche von Iris eine halbe Meile den Fluss entlang.
Tamar sitzt in Lime Grove, einer geschlossenen Jugendpsychiatrie, und erzählt von dem Alltag dort, und dass sie eine Mörderin sei. Die Zeit in der Anstalt wird erträglicher als sie sich mit den anderen Patienten anfreundet. Nur leider wollen die bösen Gedanken einfach nicht verschwinden.

Ich habe dieses Jugendbuch verschlungen, weil ich unbedingt wissen wollte, ob Tamar wirklich ihre Freundin Iris getötet hat. Man erfährt, was vor der Psychiatrie geschehen ist und warum Tamar dort ist. Außerdem durchlebt man, welche bösen Gedanken sie quälen und kann dadurch nachempfinden, wie es ihr geht und warum sie dies und jenes tut. Ihr suizidales Verhalten und wie es beschrieben wird, lässt einem den Atem stocken.

Einfach packend, dramatisch und zum Nachdenken.

Ceylan Scott wurde 1997 in London geboren und litt in ihrer Jugendzeit an psychischen Problemen. Inzwischen wurde bei ihr eine Borderline-Persönlichkeitsstörung diagnostiziert. Nun studiert sie Psychologie und Kriminologie. „Auf einer Skala von 1 bis 10“ ist ihr erster Roman.

 
 

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