"Der Schusch und der Bär" - Ferienveranstaltung in der Stadtbibliothek

08.07.2020

Veranstaltung: "Der Schusch und der Bär" (Bild: Stadtbibliothek Rostock)

Die Frage, ob sehr viel Geld glücklich macht  wurde am Dienstag, den 7. Juli von sechs Ferienkindern einstimmig mit NEIN beantwortet. Aber bevor wir uns dem Gedankenspiel „Was würden wir mit sehr viel und noch viel mehr Geld machen?“  zuwandten, lernten die Kinder zunächst mal „Den schaurigen Schusch“ kennen.

Das scheue Huhn, der bockige Hirsch, die garstige Gams, das maulige Murmeltier und der Party-Hase geraten in Aufruhr weil der Schusch zu ihnen auf den Berggipfel des Dogglspitz, dem höchsten Berg im Simmelgebirge ziehen möchte. Die fünf Freunde haben den Schusch noch nie gesehen, wollen ihn aber nicht als Nachbarn haben, denn man hat ja schon so einiges über den Schusch gehört. Er soll riesengroß, muffig, zottelig, ja einfach schaurig sein. Mit so einem will man nichts zu tun haben. Aber der neugierige Party-Hase, der der Einladung des Schuschs zur Einweihungsfeier nicht widerstehen kann, löst das Geheimnis um den schaurigen Schusch, der am Ende ein richtig netter Kerl ist, mit dem man viel Spaß haben kann.

 
 
Veranstaltung: "Der Schusch und der Bär" (Bild: Stadtbibliothek Rostock)

Damit sich die Kinder untereinander ein wenig kennen lernen konnten, gab es nach der schaurig schönen Geschichte zum Schmunzeln ein kleines Spiel. Nachdem Kennenlernspiel gingen wir der Frage nach, wie es wäre, wenn man sehr viel Geld hätte so wie der Bär, der zu großem Reichtum gekommen war.

Die Taschen und Koffer voller Geldscheine sucht der Bär ein sicheres Zuhause, in dem ihm keiner das viele Geld klauen kann. Er verbarrikadiert sich hinter einer hohen Mauer mit Stacheldraht und Gittern vor den Fenstern, so dass der Schusch den Bären fragt, was er denn angestellt hätte, weil er in einem Gefängnis sei.

Schon während die Kinder die Geschichte hörten, kam unmittelbar deren Einwand: „Der Bär ist doch dumm, zu glauben, dass Geld glücklich macht.“

Doch der liebenswerte Schusch konnte dem Bären die Augen für die wahren Schätze im Leben öffnen. Freundschaft zählt nämlich mehr als alles Geld auf der Welt, was die Kinder aus eigener Erfahrung nur bestätigen konnten. Und wenn die Kinder sehr viel Geld hätten, würden sie es nicht für sich alleine ausgeben, sondern anderen, die in Not sind, davon abgeben.

Zum Abschluss knackten die Kinder mit der richtigen Beantwortung von drei Fragen zur Geschichte „Der Schusch und der Bär“ den Code für das Zahlenschloss, welches die Schatztruhe verschlossen hielt.

Veranstaltung: "Der Schusch und der Bär" (Bild: Stadtbibliothek Rostock)

Bunt bemalte Glückssteine kamen aus der Schatztruhe zum Vorschein, die ab sofort für Johannes, Katharina, Konrad, Anni, Fritz und Frida ganz persönliche Glücksbringer sind.  

PS: Wir wiederholen diese Veranstaltung noch einmal am Donnerstag, den 30. Juli und es gibt noch freie Plätze...

 
 

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