Die Welt auf der Bühne

15.03.2024

Wir hatten bei uns in der Stadtbibliothek eine Praktikantin zu Besuch, die sich die verschiedenen Aufgabenbereiche einmal genauer ansehen konnte. Als Teil ihres Praktikums hat sie auch einen Text für die Flaschenpost geschrieben. Diesen könnt ihr unten lesen.
Viel Spaß dabei! 😊
Bildquelle: Canva.de

Mir macht das Schauspielern sehr viel Spaß. Ich finde es toll die Rollen kennenzulernen. Man kann sich gut in andere Menschen hineinversetzen und so viele verschiedene Gefühle erleben. Auch sind die vielen Verkleidungen toll und man kann immer anders aussehen.
In der Schule gab es Theater als Unterrichtsfach und ich war in einer Theatergruppe und dort habe in einigen Stücken mitgemacht.
Schauspiel und Theater gibt es schon sehr lange und ich möchte euch in die Welt des Theaters entführen und zeigen, was mir so viel Spaß daran macht. Dabei beantworte ich unter anderem die Fragen: Was ist wichtig auf der Bühne? Welche Erfahrungen habe ich gemacht? Und welche Spiele zum üben sind sinnvoll?

Am aller wichtigsten beim Theater sind Mimik und Gestik. Achtet immer auf euren Körper. Steht nie mit dem Rücken zum Publikum und bleibt immer in eurer Rolle, auch wenn ihr gerade denkt, dass ihr nicht schauspielert. Aber das tut ihr, solange ihr auf der Bühne steht, immer! 

Wenn ihr nervös seid, blickt einfach über das Publikum hinweg, so als wäre es gar nicht da. Und wenn mal etwas nicht nach Plan verläuft, bleibt einfach ruhig, es passiert nichts schlimmes. Und manchmal sollte man einfach improvisieren.
In einem unserer Stücke tat eine meiner Schauspielerkolleginnen mal so, als fiele sie in Ohnmacht. Das gehörte aber gar nicht zum Stück. Ich bin ganz ehrlich, erst stand ich nur hilflos da, doch dann tat ich so, als würde ich sie aufwecken. Das Publikum merkte nicht, dass das nicht zum Stück gehörte.

Ich habe in der Schule und mit der Theatergruppe auch Theaterstücken aufgeführt. Wir haben einmal "Ein Sommernachtstraum" von Shakespeare aufgeführt und dann haben wir "Den Zauberer von OZ" auf die Bühne gebracht. Den Zauberer von Oz haben wir zweimal aufgeführt. Eigentlich sollte ich eine der Robben spielen, aber an dem Tag der Aufführung musste ich die Rolle eines Affen übernehmen, weil die eigentliche Rolle krank war. Das war aber nicht so schlimm, da ich den Text auch kannte.
Es hat sehr viel Spaß gemacht und ich möchte auf jeden Fall später weiter Theater machen. 

Worum geht es?
War es Wirklichkeit oder ein Traum? 4 unglücklich Verliebte, die im Wald umherirren, geraten in das Zauberreich des Königs Oberon, wo Feen und Kobolde ihre Gefühle gründlich durcheinander wirbeln. Eine farbenreiches Theaterstück von William Shakespeare, das die Zuschauer in ein spannendes Verwirrspiel zieht.

Ein Sommernachtstraum könnt ihr hier im Katalog finden.

 
 
Worum geht es?
Ein Wirbelsturm hat Dorothy und das Hündchen Toto ins märchenhafte Land Oz verschlagen. Mit der Vogelscheuche ohne Verstand, dem blechernen Holzfäller ohne Herz und dem ängstlichen Löwen wandern sie auf gefährlichen Wegen zum Zauberer von Oz, um ihn um Hilfe zu bitten.

Der Zauberer von Oz könnt ihr hier entleihen.

 
 

Wir haben oft auch Spiele gemacht, um zu üben, warm zu werden und gewisse Techniken besser zu lernen.
Ein gutes Spiel ist zum Beispiel "Zu Spät“. Das Spielprinzip ist recht einfach. Einer von euch kommt zu spät z.B. zur Schule. Der Lehrer ist verärgert und fragt euch nach dem Grund. Der Rest von euch muss den Grund hinter dem Rücken des Lehrers pantomimisch darstellen. Das ist manchmal gar nicht so einfach.

Ein anderes Spiel ist "Was bin ich?“. Hierbei bekommt ihr einen Gegenstand, z.B. einen Ball in die Hand. Dieser wird jetzt zu etwas anderem wie z.B. einem Kissen. Eure Aufgabe ist es nun, den neuen Gegenstand so darzustellen, dass die anderen ihn erkennen.

Aber mein Favorit ist das Spiel "Standbild“. Hier geht jemand auf die Bühne und sagt z.B. "Ich bin ein Baum“. Die anderen kommen dazu und stellen Gegenstände dar, die dazu passen können. Z.B. ein Busch oder eine Blume. Wichtig! Ihr müsst, während ihr euren Gegenstand zeigt, einfrieren. So entsteht ein Standbild.

Vielleicht entdeckt ihr das Theater auch für euch. Ich wünsche euch viel Spaß und viel Erfolg dabei!

 
 
 
 

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Quelle: dbv
 
 

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